Knorpelschaden Knie

Das Kniegelenk ist von allen Gelenken am häufigsten von Knorpelschäden betroffen. Meist ist dies eine Folge von Verschleiß. Knorpelschäden können aber auch die Folge von Unfällen sein, auch in Kombination mit Ausrenkungen der Kniescheibe oder Bandverletzungen. Sie verursachen Schmerzen und können bei einer fortschreitenden Gelenkschädigung zu Arthrose führen. 

Arthroskopische Diagnostik und Therapie

Wann ist eine arthroskopische Operation angezeigt?

In einem frühen Stadium kann ein Knorpelschaden am Knie erfolgreich behandelt werden. Die Indikation zur Operation ist gegeben, wenn der Knorpelschaden zu Einschränkungen und einem relevanten Leidensdruck beim Patienten führt.

Eine rein prophylaktische operative Behandlung von z. B. zufällig entdeckten Knorpelschäden ist hingegen nicht zu empfehlen.

Was geschieht während der Arthroskopie?

Zur Therapie von Knorpelschäden kommen moderne Transplantations- und Stimulationstechniken zum Einsatz.

Bei den Transplantationstechniken werden dem Patienten Zellen eingesetzt, die ihm zuvor entnommen und im Labor vermehrt wurden. Auch Knorpel von einer anderen Stelle des Gelenks, meist aus dem darunter befindlichen Knochen, wird verwendet.

Stimulationstechniken wirken, indem der defekte Knorpel zunächst entfernt und der darunter liegende Knochen gezielt verletzt wird. So wird der Knorpel dazu angeregt, sich zu regenerieren.

Wie verlaufen Regeneration und Nachsorge?

Knorpelregenerative Eingriffe sind nur kleine operative Behandlungen. Sie bedürfen jedoch einer langwierigen Nachbehandlung, da es erst nach der Operation zur Bildung von Knorpelgewebe kommt.

In den meisten Fällen sollten daher für ca. sechs Wochen Unterarmgehstützen verwendet werden. Die vollständige Sportfähigkeit ist meist erst zwölf Monate nach der OP wieder gegeben.

Arthroskopie – Methode mit historischem Erfolg

Auch bei Operationen des Kniegelenks hat die Arthroskopie ganz neue Maßstäbe gesetzt.

Vergleichen Sie doch einmal! 

1980
1980

 

  • Keine guten Behandlungsoptionen

2018
2018

 

  • Moderne Technologien mit High-Tech-Materialien oder körpereigenen Zellen

Weitere Indikationen

Vorderer Kreuzbandriss

Riss der Rotatorenmanschette

Schulterinstabilität

Impingement Schulter

Impingement Hüfte

Sprunggelenkinstabilität

Ellenbogeninstabilität

Meniskusriss