Schulterinstabilität

Die Schulter ist das instabilste Gelenk des menschlichen Körpers. Daher kugeln sich immer wieder viele Menschen durch Unfall oder Sportverletzung das Schultergelenk aus.

Die Schulterinstabilität verursacht eine Schädigung der Gelenklippe und eine starke Überdehnung der Kapsel, die den Oberarmkopf in der Schulterpfanne stabilisieren. Meist sind starke Schmerzen und Einschränkungen in der Beweglichkeit der Arme die Folge.

Arthroskopische Diagnostik und Therapie

Wann ist eine arthroskopische Operation angezeigt?

Nach Abklingen der akuten Schmerzen kann ein Therapieversuch mit Physiotherapie unternommen werden. Bei jüngeren Patienten oder bei Sportlern kommt es oft zu einem unangenehmen Unsicherheitsgefühl oder sogar zu einer erneuten Ausrenkung.

In solchen Fällen wird meist eine stabilisierende Operation notwendig. Sie wird heute sicher und effizient mit der minimal-invasiven Schlüssellochchirurgie durchgeführt.

Was geschieht während der Arthroskopie?

Die arthroskopische Schulterstabilisierung erfolgt über drei kleine Schnitte (Schlüssellöcher), die nur wenige Millimeter lang sind. Dies schont die umliegenden Muskeln. Der Gelenkschaden wird dabei zunächst mit einer kleinen Kamera genau untersucht.

Über die Schlüssellöcher werden dann Instrumente und Fäden eingebracht, um die Gelenklippe und die Schulterkapsel mit Hilfe von modernen Fadenankern wieder an der richtigen Stelle stabil zu befestigen.

Wie verlaufen Regeneration und Nachsorge?

Die arthroskopische Schulterstabilisierung ist ein minimal-invasiver und muskelschonender Eingriff. Daher ist der Krankenhausaufenthalt auf ein bis zwei Tage beschränkt.

Direkt nach der Operation beginnt eine zielgerichtete Physiotherapie, um die Beweglichkeit des Schultergelenks schnellstmöglich wiederherzustellen. Der operierte Arm wird für sechs Wochen in einer leichten Stoffschlinge gelagert.

Die gesamte Rehabilitation kann ambulant absolviert werden, bis die volle Belastungs- und Sportfähigkeit wiederhergestellt ist.

Arthroskopie – Methode mit historischem Erfolg

Auch bei Operationen des Schultergelenks hat die Arthroskopie ganz neue Maßstäbe gesetzt.

Vergleichen Sie doch einmal! 

Damals
Damals

 

  • Offene Operation mit großer Narbe

  • Lange Nachbehandlung mit viel Frust

Heute
Heute

 

  • Operation mit Schlüssellochchirurgie

  • Schnelle Reha und frühe Beweglichkeit

Weitere Indikationen

Vorderer Kreuzbandriss

Riss der Rotatorenmanschette

Knorpelschaden Knie

Impingement Schulter

Impingement Hüfte

Sprunggelenkinstabilität

Ellenbogeninstabilität

Meniskusriss