Minimal invasiv

Maximal erfolgreich

Arthroskopie hilft!

Die Arthroskopie ist eine moderne, äußerst präzise Methode, um verletzte und beschädigte Gelenke operativ zu behandeln. Über winzige Hautschnitte werden dabei eine Kamera und Spezialinstrumente in das Gelenk eingeführt, die Bilder werden auf einen Monitor übertragen. Je nach Befund erfolgt dann direkt die geeignete Therapie im Gelenk.
Die Arthroskopie kann die Funktionalität des Gelenks so besonders effizient und schmerzlos wiederherstellen.

Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick

Minimaler Eingriff

Die Arthroskopie ist minimal-invasiv und verursacht nur wenig Schmerzen und Narben.

Sicher und präzise

Die Arthroskopie wurde von Experten zu einer äußerst präzisen und sicheren Methode entwickelt.

Schonendes Verfahren

Die Arthroskopie macht gelenkchirurgische Operationen kürzer und weniger belastend.

Häufige Einsatzgebiete der Arthroskopie

Riss der Rotatorenmanschette

Überbelastungen können schmerzhafte Risse in der Rotatorenmanschette verursachen. Hier hilft arthroskopische Schlüssellochchirurgie.

Impingement Schulter

Das Engpass-Syndrom im Schultergelenk führt zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Mit Arthroskopie kann die Ursache erkannt und minimal-invasiv behoben werden.

Impingement Hüfte

Ein Impingement im Hüftgelenk führt zu Schmerzen bei Bewegung und Belastung. Mit Arthroskopie kann Art und Ausmaß des Engpasses ermittelt und das Problem operativ behoben werden.

Meniskussriss

Der schmerzhafte Meniskusriss wird mit arthroskopischer Technik behandelt, um möglichst viel der noch intakten Meniskus-Substanz zu erhalten.


Vorderer Kreuzbandriss

Bei schnellen Drehbewegungen kann das Kreuzband überdehnt werden und reißen. Der Bänderriss wird mit arthroskopischer Schlüssellochtechnik behandelt, nur eine kleine Narbe bleibt zurück.

Schulterinstabilität

Ein Auskugeln der Schulter schädigt die Gelenklippe und überdehnt die Kapsel. Die arthroskopische Schlüssellochchirurgie befestigt Gelenklippe und Schulterkapsel wieder stabil an der richtigen Stelle.

Knorpelschaden am Knie

Knorpelschäden am Knie entstehen durch Verschleiß oder Unfall. Die Arthroskopie nutzt moderne Transplantations- und Stimulationsstechniken, um den Knorpel zu regenerieren.

Instabilität des Sprunggelenks

Die Instabilität des Sprunggelenks entsteht meist durch Umknicken. Mit Arthroskopie können die Bänder stabilisiert und Schäden an Knorpel oder Schleimhaut therapiert werden.



Ellenbogeninstabilität

Die Ellenbogeninstabilität tritt oft nach einem Unfall auf. Mit Arthroskopie können Knochen- oder Knorpelteile gezielt entfernt und verletzte Bänder rekonstruiert oder ersetzt werden.

Aktuell

SPIEGEL-Artikel "Leben ohne Schmerz"

Zu dem Artikel „Leben ohne Schmerz – Rücken, Schulter, Knie – wie sich Operationen vermeiden lassen“ des SPIEGEL vom 17.11.2018 hat die AGA Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie in einem offenen Brief Stellung genommen. Darin heißt es unter anderem:

 

"Auch aus unserer Sicht ist es wünschenswert, dass dem Gespräch mit dem Patienten deutlich mehr Zeit eingeräumt wird. Das Ziel sollte immer sein, durch die persönliche Kenntnis des Patienten und der sozialen Umstände einen individuellen Therapieplan festzulegen, der sorgfältig alle konservativen und operativen Therapieoptionen mit einbezieht und abwägt. Die Schlussfolgerung aber, eine Vielzahl von Operationen durch Gesprächstherapien ersetzen zu können, ist nicht richtig. Es gibt klare wissenschaftliche Kriterien für die Indikationsstellung zu Operationen. Die AGA macht sich durch Aufklärung, Fort- und Weiterbildung und wissenschaftliche Arbeit dafür stark, dass Indikationen auf dem neuesten Stand des Wissens gestellt werden".

(...)

 

"Die Arthroskopie hilft als operationstechnisches Verfahren, eine Vielzahl an Verletzungen oder Gelenkerkrankungen minimal-invasiv und schonend mit wissenschaftlich gesicherten positiven Ergebnissen zu behandeln! Wie in allen Bereichen bedarf es einer differenzierten Betrachtung, die im vorliegenden Artikel aus unserer Sicht nicht gegeben ist. Verallgemeinerung und das Verteufeln von Operationen im Grundsätzlichen helfen nicht, die medizinische Versorgungslage unserer Patienten besser und sicherer zu machen."

 

Hier den gesamten offenen Brief nachlesen!